Harmonie & WDR Rockpalast proudly presents **************************************************************
Lucy Kruger & The Lost Boys sind eine Art-Pop-Tender-Noise Band, die sich durch ihre
Offenheit für klangliche Transformationen auszeichnet.
Das Projekt wurde 2015 von Frontfrau Lucy Kruger – einer in Südafrika geborenen SingerSongwriterin und Gitarristin – gegründet und nahm nach dem Umzug nach Berlin im Jahr
2018 seine unverwechselbare und aktuelle Form an.
Obwohl die Band von Natur aus launisch ist und die Freiheit der Zusammenarbeit
bevorzugt, verankert sie ihren Sound fest zwischen der Zurückhaltung der Introspektion
und der Rohheit der Befreiung. Jahrelanges Touren und Aufnehmen haben
eine gemeinsame viszerale Sprache geschaffen – eine Sprache, die genau weiß, wann
sie schweigen und wann sie schreien muss.
Ihr Werdegang, von der stillen Einsamkeit der Schlafzimmeraufnahmen bis hin zur
reichen, oft wilden Energie der Bühne, spiegelt nicht nur ihr Engagement für die
Entwicklung ihres Sounds wider, sondern auch für dessen Empfindung, emotionale
Präsenz und das unerbittliche Bedürfnis des Körpers, sich zu äußern.
Seit sechs Jahren durchdringt Krugers Stimme mit ihrer charakteristischen Kraft und
Anmut die Wände aus Umgebungsgeräuschen und verwebt gekonnt Flüstern und
kehlige Beschwörungen zu einem akustisch eindringlichen Post-Punk-Terrain.
Ihre klangvolle Dualität verleiht dem trotzigen Sound sowohl Sanftheit als auch Wildheit
und erzeugt ein Gefühl, das gleichzeitig verletzlich und energiegeladen ist.
Die Auftritte der Band werden durch das enge, intuitive Zusammenspiel zwischen Liú
Mottes (Gitarre), Jean-Louise Parker (Viola), Gidon Carmel (Schlagzeug) und Andreas
Bonkowski (Bass) zusammengehalten.
Die Gruppe ist bekannt für ihre mitreißende Energie und ihre Fähigkeit, zwischen
Intimität und Hingabe zu wechseln. Ihr Ansatz basiert auf der affektiven Körperlichkeit
des Klangs – sie produzieren Live-Shows, die für ihre emotionale Präzision und Kraft
gefeiert werden. Ihre begehrliche und bewusste Musikalität ruft Vergleiche mit Acts wie
Sonic Youth, PJ Harvey und Nick Cave & The Bad Seeds hervor.
Ihre gefeierte „Tapes Trilogy“ (2019–2022) zeichnet einen zutiefst persönlichen Bogen
durch Kontemplation („Sleeping Tapes for Some Girls“), expansiven Wandel („Transit
Tapes, for women who move furniture around“) und eine wilde Umarmung von Identität
und Risiko („Teen Tapes, for performing your own stunts“).
2023 veröffentlichten sie „Heaving“, ein Album, das sich mit dem Körper und seinen
unausgesprochenen Dringlichkeiten beschäftigt – gipfelnd in Tracks wie „Howl“, wo
Krugers Stimme und der Sound der Band sich etwas Rohes, Instinktives und fast
Ursprüngliches annähern. Ein Jahr später folgte „A Human Home“ – eine lo-fi-artige,
kollaborative Erkundung von Verbundenheit und Zugehörigkeit, die das Engagement der
Band für emotionale Nuancen und klangliche Experimente vertiefte.
Die Band tourt seit sechs Jahren ausgiebig und trat unter anderem bei Festivals wie
INMusic (Kroatien), MENT (Slowenien), The Great Escape und Focus Wales
(Großbritannien), Viva Sounds (Schweden), Northern Winterbeat (Dänemark), Grauzone
und Roadburn (Niederlande), Synästhesie, Reeperbahn, Orange Blossom Special und
Maifeld Derby (Deutschland) sowie SXSW (USA) auf.
Im Jahr 2023 wurden sie mit dem Europavox Spotlight Prize ausgezeichnet und traten bei
fünf Showcase-Festivals der Plattform auf dem gesamten Kontinent auf. Im selben Jahr
wurde Kruger als Teilnehmerin von Keychange ausgewählt – einem globalen Netzwerk
und einer Bewegung, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter in der
Musikindustrie einsetzt.
Ihre Stimme ist auch auf dem aktuellen Album von The Underground Youth und den
letzten beiden Alben von Swans zu hören.
Im Jahr 2026 werden Lucy Kruger & The Lost Boys ihr siebtes Studioalbum „Pale Bloom“
veröffentlichen und auf Tournee gehen – eine Krönung jahrelanger Arbeit als Songwriter,
Musiker und Performer. Das Ergebnis ist eine glitzernde und emotionale Klangemulsion,
die sich im Körper des Zuhörers entfaltet, wie ein erwachtes Verlangen, das sich zu
seiner vollen Größe ausdehnt.