WDR ROCKPALAST CROSSROADS – FESTIVAL-KARTE – «WDR Rockpalast Crossroads-Festival – TV-Aufzeichnung»

*Exklusiver Abholpreis in der Harmonie bis 1 Tag vor Veranstaltungsbeginn.

Harmonie & WDR Rockpalast proudly presents ROCKPALAST – CROSSROADS Seit 2003 veranstaltet der WDR Rockpalast in der „Harmonie“ in Bonn das Crossroads-Festival. Im Oktober2024 werden an vier aufeinander folgenden Tagen acht internationale Acts präsentiert. Wie umfassend der Rockpalast stets verschiedene Facetten des Rock darstellt und definiert wird deutlich an der musikalischen Bandbreite, für die „Crossroads“ auch in dieser Staffel steht: Eine spannende Mischung aus verlässlichen Größen und interessanten Newcomern aus verschiedenen Genres. ROSALIE CUNNINGHAM: Songorientierter Rock aus Großbritannien MIKE ZITO: Tiefgründiger Blues aus den USA DEADLETTER: punkiger Art-Rock aus London SPIRAL DRIVE: Spaciger Psych-Rock aus Deutschland SCORPION CHILD: Classic Hard-Rock aus Texas, USA KING NO-ONE: Eingängiger Alt-Brit-Rock aus England GUN: Melodiöser Hardrock aus Schottland MOJOTHUNDER: Southern Alternative Rock aus den USA

ROSALIE CUNNINGHAM
Rosalie Cunningahm ist ein musikalisches Allroundtalent. Im Alter von 16 Jahren gründete die Britin 2007 das psychedelisch rockende Frauen-Quartett Ipso Facto, welches sich nach vier Singles auflöste. Viele Jobs als Backgroundsängerin und Keyboarderin folgten, u.a. bei Magazine, The Last Shadow Puppets, Cathedral oder These New Puritans, als Gitarristin war sie Teil der Band von Willy Moon. 2011 gründete Rosalie Cunningham die Psychedelic-Band Purson, 2017 gab sie die Auflösung der Band bekannt. Es war an der Zeit, neue Wege zu gehen. Rosalie Cunningham schrieb unzählige Songs, die sie ab 2019 unter eigenem Namen auf die Bühne brachte.  Schnell stellte sich Kritiker-Lob ein, ihr Debütalbum brachte es in mehreren europäischen Ländern in Jahresbestenlisten. Das „Prog“-Magazin wählte sie gar unter die zehn besten Musikerinnen aller Zeiten, in seiner Leser:innen-Umfrage wurde Cunningham zur besten Sängerin gewählt. Cunninghams Musik ist über die Jahre vielschichtiger geworden, das Songwriting setzt nicht auf Effekthascherei sondern fesselt durch eine Bandbreite von Sounds und sowohl stimmliche, als auch instrumentale Klasse. Nicht umsonst gilt Rosalie Cunningham als eines der derzeit größten musikalischen Talente aus Großbritannien. So jubelte Classic Rock: „Wenn Kate Bush und The Beatles ein gemeinsames Baby hätten wäre es Rosalie Cunningham“ und der Metal Hammer weiß: „Rosalie Cunningham ist ein Rockstar.“
Besetzung: Rosalie Cunningham: Gesang, Gitarre / Rosco Wilson: Gesang, Gitarre / tba: Bass / Aaron Boll Thompson: Keyboards / Raphael Mura: Schlagzeug
https://rosaliecunningham.com/

MIKE ZITO
Mike Zito ist ein Gitarrist, Sänger und Songwriter aus St. Louis, Missouri. Er war Mitbegründer der Supergroup Royal Southern Brotherhood, zu der u.a. auch Cyril Neville, Devon Allman und Charlie Wooton gehören. Zito konzentrierte sich ab 2014 allerdings erneut auf seine eigene Karriere. Fast alle seiner Alben wurden für Blues Music Awards als „best album“ nominiert oder ausgezeichnet. Bis er in Texas sesshaft wurde und sich selbst aus den Fängen persönlicher Dämonen befreite, lebte Zito ein äußerst bewegtes, selbstzerstörerisches Leben, war zwischenzeitlich obdachlos und drogensüchtig. Er selbst sieht die Musik als eines der heilenden Elemente in seinem Leben an – entsprechend spiegeln sich seine Lebenserfahrungen in seinem Gitarrenstil und seinem Gesang wieder. Da weiß jemand, wovon er singt, wenn es um die Abgründe und Härten geht, mit denen die Welt die Menschen konfrontieren kann. Zito wird als einer der namhaftesten Musiker im Blues weltweit gefeiert. Sämtliche Größen der Blues-Szene erweisen ihm immer wieder ihre Referenz, so hat ihm beispielsweise Joe Bonamassa als Produzent zur Seite gestanden. Sein Spiel reicht von spektakulären, eruptiven Soli zu traditionell groovenden Licks. Nach unzähligen persönlichen Schicksalsschlägen haben seine Songs eine Tiefe entwickelt, die Ihresgleichen sucht. „Ich habe nichts zu verbergen, es scheint, dass meine Ehrlichkeit das ist, was die Leute am meisten anzieht“ sagte er dem Vintage Guitar Magazin. „Wenn du nicht daran glaubst, was du singst, wirst du niemals ein guter Sänger sein. Ich versuche, keinen leichten Quatsch zu schreiben. Mein Ziel ist es, dass jedes Wort zählt.“
Besetzung:
Mike Zito: Gitarre, Gesang / Lewis Stephens: Keyboards / Matt Johnson: Schlagzeug / Doug Bykirt: Bass
https://www.mikezito.com/

DEADLETTER
„Pretty fucking beige“, antworten Deadletter auf die Frage, wie ihr Sound zu beschreiben ist. Die sechsköpfige Band aus Südwest-London zelebriert einen selten gewordenen Style zwischen Art-Rock, Dance-Punk und den Trademarks des Garage-Rock-Revivals der frühen 2000er. Trotz dieser Einflüsse klingt die Band zeitgemäß. Mit „Heat!“, ihrer zweiten EP, heimsten die Briten Beifall der europäischen Feuilletons ein und zementierten sogleich die Hoffnung, dass hier eine Band im Kommen ist, die über die nächsten Jahre zu einer ganz großen Nummer avancieren könnte. Deadletter haben eine extrem tighte und treibende Dynamik als Band entwickelt, die sich wie selbstverständlich mit gleicher Energie in ihren Studioarbeiten niederschlägt. Nicht umsonst eröffnen sie für Placebo diverse Shows und bewiesen, dass sie mit derartigen Legenden mithalten können. Sie verweigern sich allerdings wohlfeilen Genre-Zuordnungen, denn auch wenn die Musikmedien sie gerne unter dem Label „Post-Punk“ führen, so haben ihre von schrägen künstlerischen Einfällen geprägten Songs auch die anarchische Kraft  von The Fall oder der Pop Group.
Besetzung: Zac Lawrence: Gesang / Alfie Husband: Schlagzeug / George Ullyott: Bass / Will King: Gitarre / Poppy Richler: Saxofon / Sam Jines: Gitarre
http://www.deadletter.co.uk/

SPIRAL DRIVE
Der in Deutschland lebende Tiroler Raphaël Neikes ist omnipräsent: als Musikproduzent für Ok Danke Tschüss, Mother’s Cake, Blitzpop oder Noah Fürbringer, als Bandmitglied von Mother’s Cake und mit seinem eigenen Projekt Spiral Drive. Seine Fähigkeit, Psychedelic Rock, Alternative Rock, Psych Pop, Grunge und Indie Rock homogen miteinander zu verschmelzen macht Spiral Drive besonders. Der rote Faden ist hypnotisierender Neo Psych Rock von internationalem Format mit Songs, welche live viel Raum für Spontaneität, virtuose Improvisationen und ausufernde  Jams bieten – das ist Space-Rock, wie er im Buche steht. Eine musikgewordene halluzinogene Droge, die allerdings stets strukturiert genug ist, um nicht in formelhafte Muster zu verfallen. „Space Train“, ihr erfolgreichster, millionenfach gestreamter Song trägt seinen Titel nicht umsonst.“Rock für die Massen, Rock für die Feinspitze, warum sind die nicht berühmter?“ fragt „Rock Is For Lovers“ . Das kann ja noch kommen. Einsteigen zur Abfahrt, bitte.
Besetzung: Raphaël Neikes: Gitarre, Gesang / Marian Feistritzer: Gitarre, Gesang / Bass, Schlagzeug, Keyboards: tba
www.spiraldrivemusic.com

SCORPION CHILD
Der Sound von Scorpion Child greift auf ihre Vorfahren aus den 1970er Jahren zurück, ergibt sich aber nicht der puren Nostalgie. Seit ihrem Debütalbum, das 2013 erschien, musste die bluesige Hardrock-Band aus Austin, Texas,  viele Besetzungswechsel überstehen, entfernte sich aber nicht von ihrem musikalischen Kern: groß aufgebohrte Power-Akkorde, heavy Southern Blues und theatralische Soundflächen, die an Deep Purple erinnern. Da schimmern immer wieder auch Led Zeppelin durch, Black Sabbath, Blue Öyster Cult oder die frühen Black Crowes. Die Band selbst nennt auch Pentagram, Krautrock oder sogar die Sisters of Mercy als Einflüsse. Zwischen headbangenden Boogie-Stompern, Power-Balladen und Stoner-Wucht oszillieren Scorpion Child und gelten vor allem live als ein Ereignis. Dürfte laut werden.
Besetzung: Aryn Jonathan Black: Gesang, Synthesizer /  Asa Savage: Gitarre /  Adrian Arostone: Gitarre /  Garth Condit: Bass /  Ryan Cinder Henderson: Schlagzeug
https://www.facebook.com/scorpionchild

KING NO-ONE
King No-One, ursprünglich aus York, nun aber in Manchester heimisch, haben schon so manchen Festivalbesucher – u.a. beim britischen Reading-Festival – in ihrem Heimatland in Staunen versetzt. Ihr Brit-Alt-Rock ist glamourös und eingängig, vermittelt ein gewisses Vintage-Gefühl und verfügt über die perfekten Zutaten, die gute Popmusik braucht: Songs, Sounds und Ausdruckskraft. Dazu mehrstimmiger Gesang, der in der Lage ist, Türen einzutreten – aber auf charmante Art. Darüber hinaus schadet es auch nicht, wenn man Haltung zeigt wie King No-One: ihr Ethos ist die Inklusion, unabhängig von Geschlecht, Sexualität, Hautfarbe oder finanziellem Status. Dass es sich hier nicht um wohlfeile Lippenbekenntnisse handelt sondern um wirklich echte  Anliegen, ist daran abzulesen, dass sie die ihnen wichtigen Themen auch in ihren Songs verarbeiten, wie etwa in „Antichrist“. Könnte gut sein, dass man von King No-One in Zukunft noch viel hören wird.
Besetzung: Zach Loun: Gitarre, Gesang / Rob Gration: Bass, Gesang / James Basile: Schlagzeug, Gesang /  Joseph Martin: Gitarre, Gesang
https://www.kingno-one.com/

GUN
Mit drei Top-20-Alben und acht Top-40-Singles sind GUN die erfolgreichste schottische Hardrock-Band der letzten dreieinhalb Jahrzehnte. Die Geschichte von GUN beginnt bereits 1987 – die Gesichter mögen sich im Laufe der Jahre verändert haben, aber die Qualität der Songs und ihre Gang-Mentalität sind geblieben. Was verwundern mag, denn GUN hatten sich nach anfänglichen großen Erfolgen, nach Auftritten bei Top of The Pops und heavy Rotation auf MTV, nach Tourneen mit den Rolling Stones, Bon Jovi und Iron Maiden aufgelöst – und waren für 15 Jahre von der Bildfläche verschwunden.  2012 kehrten sie zurück und erreichten 2017 mit „Favourite Pleasures“ erneut die britischen Top 15 Album Charts. GUN wollten nie einfach nur die gleichen alten Songs herausbringen, ihre Alben waren immer als Sammlungen guter Songs geplant, die zusammen funktionieren. In ihren energetischen Live-Konzerten spiegelt sich die Vielfalt wider, die sie über all die Jahre als feste Begleitung im Gepäck haben. Sie spielen nicht lediglich breitbeinig mit Rock-Versatzstücken, sondern lassen ihr eingängiges, prägnantes Songwriting mit hohem Mitsingfaktor wirken.
Besetzung: Jools Gizzi: Gitarre / Dante Gizzi: Gesang / Paul McManus: Schlagzeug / Andy Carr: Bass / Ruaraidh (Ru) MacFarlane: Gitarre
https://www.gunofficial.co.uk/

MOJOTHUNDER
Mojo Thunder ist eine Rockband aus Lexington, Kentucky, deren Stammbaum seine Früchte auf den Ästen von Kings of Leon und den Black Crowes trägt, tief verwurzelt in einem unerschütterlichen Respekt für Lynyrd Skynyrd und Led Zeppelin. „Ein Wahnsinn“, schreibt das Classic Rock Magazine, „ein sonnendurchflutetes Potpourri aus allem Guten und Wahren des amerikanischen Rock’n’Roll, von knirschendem Hardrock bis hin zu gefühlvollem Blues, von luftiger, kosmischer Americana bis hin zu atemberaubenden Sommer-Arena-Rock-Hymnen.“  Die Band beschreibt ihre Musik als „Southern-Alternative“ und sich als „eine Band von selbständigen, hart arbeitenden Musikern, die Musik für hart arbeitende Menschen macht. Wir haben uns eine treue Fangemeinde aufgebaut indem wir eine durchweg fesselnde Live-Show bieten, die nie zweimal auf die gleiche Weise gespielt wird. Es geht um mehr als Musik. Es ist eine Bewegung.“ Mit dieser selbstbewussten Bodenständigkeit geht das Quartett auch live zu Werke.
Beetzung:
Sean Sullivan: Gesang, Gitarre /  Bryson Willoughby: Gitarre / Andrew Brockman: Bass / Zac Shoopman: Schlagzeug
https://mojothunder.com/

 

 

 

Veranstalter: In-Takt Veranstaltungs GmbH