WDR ROCKPALAST – CROSSROADS – FESTIVAL

*Exklusiver Abholpreis in der Harmonie bis 1 Tag vor Veranstaltungsbeginn.

Harmonie & WDR Rockpalast proudly present: «WDR Rockpalast Crossroads-Festival - TV-Aufzeichnung» - Festival-Karte ROCKPALAST – CROSSROADS: Highlights Seit 2003 veranstaltet der WDR Rockpalast in der „Harmonie“ in Bonn das Crossroads-Festival. Im März 2024 werden an vier aufeinander folgenden Tagen acht internationale Acts präsentiert. Wie umfassend der Rockpalast stets verschiedene Facetten des Rock darstellt und definiert wird deutlich an der musikalischen Bandbreite, für die „Crossroads“ auch in dieser Staffel steht: Eine spannende Mischung aus verlässlichen Größen und interessanten Newcomern aus verschiedensten Genres.

A.S. FANNING: Existenzialistischer Indie-Noir aus Irland
LÜT: Muttersprachlicher Punk-/Alternative-Rock aus Norwegen
SARI SCHORR: Stimmgewaltiger Blues und Bluesrock aus den USA
THE CINELLI BROTHERS: Abwechslungsreicher, soulbeeinflusster Blues aus Großbritannien
CODY JASPER: Variantenreicher Rock aus den USA
KRIS BARRAS BAND: Wuchtig-harter Blues-Rock aus Großbritannien
BONAFIDE: Geschichtsbewusster Hard-Rock aus Schweden
ROSALIE CUNNINGHAM: Songorientierter Rock aus Großbritannien

A.S. FANNING
Die Musik des in Berlin lebenden Iren A.S. Fanning ist groß, düster, gewaltig, pessimistisch und trotzdem catchy und hat die apokalyptische Qualitäten von Nick Cave oder The National. Mit einer komplett internationalen Band (Irland, Australien, Portugal, USA, Deutschland) ist er völlig analog unterwegs. Man könnte sein Schaffen als Anti-Folk-Noir beschreiben, mit dunkel brodelnder Grandezza und einnehmender, songschreiberischer Größe, das hat Klasse ohne Pomp, ist Kunst ohne Kitsch. Auch ehemalige Granden wie Scott Walker, Leonard Cohen oder Tim Buckley mögen Pate gestanden haben, die internationale Fachpresse ist dementsprechend entzückt. Als „reich und ausdrucksstark“ bezeichnete `The Sunday Times´ seine Musik, `Clash Magazine´ entdeckte „den Sound eines Künstlers, der an seine Grenzen geht“, `Fame Magazine´ findet A.S. Fanning „fesselnd“, `Joe.ie´ meint: „Die pechschwarzen Texte werden perfekt ergänzt durch Fannings unverwechselbare, Dublin-akzentuierte Baritonstimme“, und `The 405´ schließlich feiert „eine emotionale Spritztour mit Liedern über Hingabe und ertragenen Herzschmerz.“
Fanning hat ein auffälliges Talent für leicht morbide Sounds und Songs, welche gleichzeitig nüchtern und schwelgerisch geraten. Melancholie ist ein viel zu schwaches Wort. Verzweiflung trifft es auch nicht. A.S. Fanning ist eher ein nüchterner Chronist einer untergehenden Welt.  Er vertont existentielle Ängste und  Grenzerfahrungen, singt über die schulterzuckende Erkenntnis, dass die Hoffnung auf das Gute ständig am Leben zerschellt, kleidet wortgewaltige Texte in lakonischen Vortrag, erhebende Gitarrenkaskaden werden geschmackvoll mit tremolierendem Rhodes-Piano, flächiger Orgel oder zurückhaltender Slide akzentuiert. Und diese Stimme – zum Niederknien. Das klingt manches Mal cineastisch, aber all das ist nicht lediglich inszenierte Atmosphäre – nein, das ist Ausdruck von wahrhaftiger Tiefe.
Besetzung:  Aaron Stephen Fanning: Gitarre, Gesang / David Adams: Keyboard, Synthesizer / Bernardo Sousa: Gitarre /  Felix Buchner: Bass / Jeff Collier: Schlagzeug

HOME

LÜT
Die fünfköpfige Band LÜT hat sich laut dem skandinavischen Gaffa-Magazin “in den letzten Jahren als eine der besten Live-Bands Norwegens etabliert “. Mit ihrer, straffen und energiegeladenen Live-Performance, die für einen knallharten, gitarrendominierten Sound und teils humorigen Vortrag  bekannt ist, liefern LÜT melodische Ohrwürmer in ihrer Muttersprache. Sie sind zwar eher im Punk- und Alternative-rock heimisch, dürfen sich aber auch vieler Fans aus dem Metal- und Hrdrock rühmrn. Die Band hat bereits einen beeindruckenden Weg hinter sich, mit einer norwegischen Grammy-Nominierung, ausgebuchten eigenen Tourneen und einer Support-Tour für Die Ärzte. Die Jury des norwegischen  Radio-Musikpreises NRK P3 Gull beschrieb die besonderen Qualitäten LÜTs in ihrer Nominierung: „Keine norwegische Band seit Turbonegro hat eine so gut inszenierte Live-Show wie LÜT. Die Kombination aus großartigem Humor, ansteckender Energie auf der Bühne und gut gespielten Kicks macht die Band aus Tromsø zu einer Freude für alle Sinne!“ Besetzung: Mads Erlend Ystmark: Gesang, Gitarre / Ørjan Nyborg Myrland: Gitarre / Marius James Platt: Bass  / Sveinung Mellem Engvik: Schlagzeug
https://www.lutband.com/

SARI SCHORR
Sari Schorr ist eine US-amerikanische Bluesrock-Sängerin und Songwriterin aus New York City. Sie zählt Billie Holiday und Ella Fitzgerald, aber auch die frühen Bluessängerinnen wie Bessie Smith, Ma Rainey und Mamie Smith zu ihren Vorbildern. Aufgrund ihrer fünf Oktaven umfassenden Stimme wurde sie ermuntert, Opernsängerin zu werden. Schorr bevorzugte jedoch Jazz und Blues und begann, eigene Songs zu schreiben. Ihre ersten Auftritte hatte sie in der Bronx und im Lower East Manhattans, im CBGB und in Arlene’s Grocery und wurde 2015 in die „New York Blues Hall of Fame“ aufgenommen. Schorr teilte die Bühne u.a. mit Paul McCartney, Tom Petty, Buddy Guy, Eric Burden, Billy Gibbons, John Fogarty und Robin Trower, wurde zu renommiertesten Festivals wie dem Ottawa Blues Festival und dem Montreux Jazz Festival eingeladen.
Stimmlich erinnert sie sowohl an Grace Slickk, als auch an Janis Joplin. „Sari ist eine Naturgewalt“ schreibt „Blues in Britain“,  „ein unaufhaltsamer Tsunami, der über die Blues/Rock-Welt gestürmt ist und eine Spur von geschockten Orten hinterlassen hat.“  Ihr Stil pendelt zwischen Blues und Blues-Rock – Schorr vermag es allerdings, beiden Genres eine vitale, leidenschaftliche Note zu verleihen. Darüber hinaus bringt sie sich in vielen humanitären Projekten wie „Toast To Freedom“ von Amnesty International ein, gründete „Matters“, eine Non-Profit-Organisation, die durch die Kunst humanitären Anliegen Aufmerksamkeit verschafft und sie ist Tierschutz-Aktivistin – so verbindet sie ihr musikalisches Talent mit ihrer sozialen Verantwortung.
Besetzung: Sari Schorr: Gesang / Ash Wilson: Gitarre / Roger Inniss: Bass / Phil Wilson: Schlagzeug / Adrian Gourtrey : Hammond, Keyboards

https://www.sarischorr.com/

THE CINELLI BROTHERS
Die Cinelli Brothers aus Großbritannien frönen ihrer Leidenschaft für eine Musik, die Blues, Soul und Rock’nRoll zu vereinen scheint, obwohl sie im Chicago- und Texas-Blues der 60er- und 70er Jahre wurzelt. Daraus resultiert ein originelles Repertoire im Stil von Chess, Stax und Motown.
Interessanterweise erreichen sie damit nicht lediglich ältere Ohren, sondern ziehen auch jüngeres Publikum an. Ihr Vintage-Sound beschränkt sich nicht auf die einfache Wiedergabe von Retro-Elementen – vielmehr kreieren sie ein unterhaltsames, zeitgemäßes Konglomerat, das Puristen ebenso begeistert wie Menschen, die  einfach nur eine gute Zeit haben wollen. Ihre Live-Auftritte sind von Energie, großartiger Musikalität und Showmanship geprägt. The Cinelli Brothers tourten bereits durch ganz Europa, wurden mehrfach für die UK Blues Awards nominiert und 2023 belegte die Band Platz 2 bei der International Blues Challenge in Memphis, USA. Sie selbst sagen über sich: „Wir lieben es, in die Fußstapfen unserer Helden zu treten, aber wir lieben es auch, wir selbst zu sein, ohne zu denken, dass wir dies oder das tun müssen. Musik ist auch Freiheit.“
Besetzung: Marco Cinelli: Gitarre, Keyboards, Gesang / Alessandro Cinelli: Schlagzeug,Background-Gesang /  Tom Julian-Jones: Gitarre, Mundharmonika, Gesang / Stephen Giry: Bass, Gitarre, Background-Gesang
http://www.cinellibrothers.com/

CODY JASPER & Band
Der aus Amarillo stammende Cody Jasper hat auch musikalisch texanische Wurzeln und dickes Rock’n’Roll-Blut, ist darüber hinaus aber stark beeinflusst von Musikikonen wie Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan, Otis Redding, Sly Stone und Waylon Jennings. Er verfügt daher über einen Background, der ihm hilft, grenzüberschreitende Musik zu kultivieren, die weit über feste Genre-Einengungen hinausgeht. Cody Jasper ist für energiegeladene und unterhaltsame Auftritte bekannt, hier scheint jemand zu wissen, wie man eine Bühne bearbeitet. Das Soundspektrum reicht dabei von Southern-Rock und Blues zum Soul und von Outlaw-Country zu Stax’s Gospel-Wurzeln. Es ist sicher nicht neu, die tradierten Rezepte amerikanischer Musikstile zu mischen – Cody Jasper aber vermag das so zu tun, dass es nie nach konstruierter Fusion-Küche schmeckt, sondern nach einem stilvollen Festessen aus einem musikalischen Melting-Pot.
Besetzung: Cody Jasper: Gitarre, Gesang / Patrick Smith: Bass / Gregory John Garcia: Schlagzeug / Logan Nikolic: Gitarre
https://codyjasper.com

KRIS BARRAS BAND
Die Kris Barras Band macht Blues-Rock mit Arena-Touch, hart und doch zugänglich. Barras macht sich dabei die düsteren Melodien und die stampfende Kraft zunutze, die auch Fans von Architects, Shinedown und Alter Bridge schätzen. Seine Karriere verläuft atemberaubend, in Großbritannien hat er sich in Windeseile einen Namen gemacht als außergewöhnlicher Gitarrist, Sänger und Performer. Barras war, bevor er sich entschloss, sich als Profi-Musiker zu versuchen, zehn Jahre lang  als MMA-Käfigkämpfer unterwegs. Es liegt nahe anzunehmen, dass er die musikalische Härte und sein Durchhaltevermögen seiner vorherigen Laufbahn entlehnt hat. Sein Karriereweg in der internationalen Blues-Rock-Szene führte ihn u.a. als Frontmann zur Supergroup Supersonic Blues Machine (u.a. mit ZZ Top’s Billy Gibbons), mit seiner  eigenen Band tourte er außerdem mit Black Stone Cherry, The Darkness und Thunder – und durfte so z.B. in der Royal Albert Hall und im Wembley Stadion auftreten. Zuletzt fügte er seinen Blues-basierten Songs immer mehr Hard-Rock- und Metal-Einflüsse hinzu, mit großen Riffs und großen Refrains – aber stets Riff- und groove-basiert. Könnte laut werden.
Besetzung:  Kris Barras: Gesang, Gitarre / Josiah J. Manning: Gitarre / Frazer Kerslake: Bass / Billy Hammett: Schlagzeug

https://www.krisbarrasband.com/

BONAFIDE
Bonafide wurde 2006 vom Sänger/Gitarristen Pontus Snibb in Malmö, Südschweden, gegründet. Ihre Mission: Hardrock so zu spielen, wie er gespielt werden sollte – treu seinen Wurzeln im elektrischen Blues und im frühen R&B. Bei Bonafide gibt es keinen Platz für Posen, keine Zugeständnisse und keine Abstriche. Einfach guter, lauter Rock’n’Roll. Schon früh in ihrer Karriere spielte die Band unaufhörlich live, spielte sämtliche skandinavischen Festivals und tourte mit Bands wie Deep Purple, Europe, Status Quo, Y&T oder The Quireboys. Und obwohl es Bonafide schon derart lange gibt, wirkt ihr Sound nie aus der Zeit gefallen, sondern zeitlos. Was auch an den vielen personellen Wechseln liegen mag, mit der sich die Band über die Jahre konfrontiert sah. „Es fühlt sich nicht so an, als hätte diese Band schon über anderthalb Jahrzehnte gewirkt”, sagt dazu Bandleader Pontus Snibb, “auf dem ersten Album schrieb und nahm ich alles selbst auf und mein einzige Ambition war, die Platte herauszubringen. Viele Mitglieder sind im Laufe der Jahre gekommen und gegangen und es war ein höllischer Ritt. Ich bin stolz darauf, dass Bonafide immer noch hier ist und rockt!“
Besetzung: Pontus Snibb: Gesang, Gitarre /Anders Rosell: Gitarre / Martin Ekelund: Bass / Niklas Matsson: Schlagzeug
www.bonafiderocks.se

ROSALIE CUNNINGHAM
Rosalie Cunningahm ist ein musikalisches Allroundtalent. Im Alter von 16 Jahren gründete die Britin 2007 das psychedelisch rockende Frauen-Quartett Ipso Facto, welches sich nach vier Singles auflöste. Viele Jobs als Backgroundsängerin und Keyboarderin folgten, u.a. bei Magazine, The Last Shadow Puppets, Cathedral oder These New Puritans, als Gitarristin war sie Teil der Band von Willy Moon. 2011 gründete Rosalie Cunningham die Psychedelic-Band Purson, 2017 gab sie die Auflösung der Band bekannt. Es war an der Zeit, neue Wege zu gehen. Rosalie Cunningham schrieb unzählige Songs, die sie ab 2019 unter eigenem Namen auf die Bühne brachte.  Schnell stellte sich Kritiker-Lob ein, ihr Debütalbum brachte es in mehreren europäischen Ländern in Jahresbestenlisten. Das „Prog“-Magazin wählte sie gar unter die zehn besten Musikerinnen aller Zeiten, in seiner Leser:innen-Umfrage wurde Cunningham zur besten Sängerin gewählt. Cunninghams Musik ist über die Jahre vielschichtiger geworden, das Songwriting setzt nicht auf Effekthascherei sondern fesselt durch eine Bandbreite von Sounds und sowohl stimmliche, als auch instrumentale Klasse. Nicht umsonst gilt Rosalie Cunningham als eines der derzeit größten musikalischen Talente aus Großbritannien. So jubelte Classic Rock: „Wenn Kate Bush und The Beatles ein gemeinsames Baby hätten wäre es Rosalie Cunningham“ und der Metal Hammer weiß: „Rosalie Cunningham ist ein Rockstar.“
Besetzung: Rosalie Cunningham: Gesang, Gitarre / Rosco Wilson: Gesang, Gitarre / Claudia Gonzalez Diaz: Bass, Flöte, Background-Gesang / Aaron Boll Thompson: Keyboards / Raphael Mura: Schlagzeug

Veranstalter: In-Takt Veranstaltungs GmbH