BLUEGRASS JAMBOREE! – „Festival of Bluegrass & Americana Music – 2022“

*Exklusiver Abholpreis in der Harmonie bis 1 Tag vor Veranstaltungsbeginn.

Blue Ridge Girls (Authentic Folk from Virginia) Stillhouse Junkies (Modern Sounds in Bluegrass) Tennessee Bluegrass Band (Classic Bluegrass) Festival Finale Session Das Bluegrass Jamboree Festival präsentiert 2022 neben dem authentischen Bluegrass Sound auch wieder die Wurzeln und Weiterentwicklungen des aufstrebenden Genres: Junger Classic Bluegrass der "Tennessee Bluegrass Band", Authentische Roots Klänge aus Virginia der „Blue Ridge Girls“ und moderner Americana Bluegrass mit den „Stillhouse Junkies“ aus Colorado.

Der legendäre „Banjo-Bus“ ist im November-Dezember zur 12. Tournee des Kult-Festivals unterwegs zu den Konzerthallen der Republik. An Bord sind neben Banjos auch wieder Mandolinen, Geigen, Gitarren und der Kontrabass. Meisterlich gespielt begleiten sie die hervorragenden und wegweisenden Sänger und Sängerinnen, die den drei Top-Ensembles aus USA den unvergleichlichen Original-Sound geben. Wie so oft sind beim Jamboree Gruppen zu sehen, die bisher noch nie in Europa zu erleben waren. Dies ist ein wichtiger Aspekt des Konzeptes, dem Publikum hierzulande auch neue Trends und Projekte im Bluegrass-Kosmos vorzustellen und zu dokumentieren.

 

Ein Jamboree ist ein Ereignis wie aus der Urzeit der Menschen: zusammensein, singen, tanzen lachen, trinken, Geschichten erzählen. Publikum und Musiker treiben sich dabei gegenseitig an, die Magie erlebt am stärksten, wer wirklich Teil dieser besonderen Interaktion ist. Zum Schluss der Show steigen noch einmal alle Musiker auf die Bühne und bedanken sich in gemeinsamer Jam-Session vor und mit dem Publikum.

 

Das Bluegrass Jamboree – Festival of Bluegrass and Americana Music ist in Europa einmalig und wird selbst im Mutterland der Bluegrass-Szene mit Lob und Interesse gepriesen. Dank bester Kontakte in die Zentren des Musikstils gelingt es Bluegrass Impresario Rainer Zellner (von der European Bluegrass Union als „Bluegrass Personality of the Year“ ausgezeichnet) immer wieder frühzeitig die aktuell angesagten Künstler zu präsentieren. So finden sich etliche Stars und Grammy-Gewinner auf der Künstlerliste des Bluegrass Jamborees vergangener Jahrgänge.

“Wer Bluegrass verpasst ist selber schuld!“ (Badische Neue Nachrichten) „Wurzeln der Popmusik“ (Süddeutsche Zeitung) „Mitreißende und geradezu magische Musik“ (Weserkurier)

 

 

ÜBER DIE BLUEGRASS MUSIC und das BLUEGRASS JAMBOREE FESTIVAL

 

2009 rollte der erste „Banjo Bus“ mit drei Bands durchs Land.Bluegrass Impresario Rainer Zellner von der Tübinger Konzertagentur Music Contact, selbst lange aktiver Bluegrass-Musiker, hatte eine Vision:

 

RZ: „Ich muss ihn bekannt machen, diesen einmaligen Sound aus wilden, keltischen Geigenstücken, archaischen Balladen, schwarzem Blues und Swing sowie weißem Gospel, wie er nur so im abgelegenen Südosten in den 1940er Jahren hat entstehen können und der sich bis heute immer wieder neu erfindet. Jamboree als Begriff für ein gemeinsames Fest wird in den USA traditionell für Festivals und Radio Shows verwendet. Das passt perfekt zu meinem Konzept mit drei Bands und gemeinsamem Finale aller Musiker.“

 

Jeden Tag eine andere Stadt, ein andere Konzerthalle, ein anderes Hotel – und das 25 Tage lang! Diese Form eines reisenden Bluegrass „Festivals“ ist einmalig in Europa, wird in den USA bestaunt und anfragende Künstler stehen mittlerweile Schlange. Rainer Zellner wurde sogar kürzlich als „European Bluegrass Personality of the Year“ ausgezeichnet.

 

RZ: „Im ersten Jahr wusste noch niemand wovon wir reden, mittlerweile hat sich eine enthusiastische Fangemeinde gebildet und viele Medien unterstützen das Thema. Ich bestehe auf höchster künstlerischer Qualität und Originalität und reise regelmäßig nach USA. Schließlich will ich jedes Jahr ein neues gut abgestimmtes Programm, sowie Entdeckungen und kommende Stars der Szene präsentieren.“

 

Grammy-Stars wie die Steep Canyon Rangers, Frauenband Della Mae, Geigen-Weltwunder Michael Cleveland, die neue Königin der Bluegrass-Gitarre Molly Tuttle sowie weitere IBMA Preisträger als Beste ihres Instruments, wurden auf der Bluegrass Jamboree Tour erstmalig in Europa vorgestellt.

 

Längst hat sich die Bluegrass Music in ihrer nun über siebzigjährigen Geschichte in viele Winkel der Erde verbreitet. Sie entstand in den 1940er Jahren in den wilden Hügeln der Appalachen im Südosten der USA aus der Begegnung der Kulturen der neuen Siedler und der Sklaven. Es waren vor allem die Einwanderer aus Irland und Schottland, die ihre Tanzmusik und überlieferten Balladen in den abgelegenen Regionen als Unterhaltung pflegten. Dort begegneten sie der Musik der afrikanischen Sklaven, mit ihren raffinierten komplexeren Rhythmen und Gesängen. Dazu kamen Spirituals und Gospels mit mehrstimmigen Gesangstechniken. Diesen „Soundtrack“ der Region machte Bill Monroe mit seinen Bluegrass Boys (benannt nach dem Bluegrass State Kentucky, wo das Gras etwas blauer wächst als anderswo) zur „Bluegrass Music“. Elvis Presley formte daraus „Rock’n’Roll und Rockabilly“ und die Elektrifizierung der Instrumente führte zur „Country Music“. Damit lagen damals schon die Wurzeln der amerikanisch geprägten heutigen Popmusik vor. Bluegrass selber, mit seinen wegweisenden Urgruppen wie Monroe, Stanley Brothers, Flatt & Scruggs und vielen anderen blieb rein akustisch und verschwand in den Blütezeiten des Rock’n’Roll beinahe von der Bildfläche. Erst die Hinwendung der studentischen Szene der 1960er Jahre mit ihren Folk Festivals und Folk Stars, aber auch der Wertschätzung einer „Kultur der einfachen Leute“, führten zu neuer Begeisterung beim Publikum in Stadt und Land.

 

Seitdem hat sich die Musik oft gehäutet, rückbesonnen, nach vorne geblickt und immer weiter wachsende Fangemeinden gefunden. Sehr viele Konzert-Besucher sind gleichzeitig selber Musiker, die sogar ihre Instrumente zu den Events mitbringen, um sich in den Pausen nächtelangen gemeinschaftlichen Sessions hinzugeben. Die großen Festivals ziehen zigtausend Fans aus aller Welt an und präsentieren neben den Stars immer auch die neuen Entwicklungen. Und die Musiker werden immer jünger: In den USA sieht man unglaublich virtuose Kinder- und Familienbands, nicht einfach nur auf Leistung trainiert, sondern mit Feuer und Begeisterung für Mandoline, Geige, Banjo, Gitarre, Kontrabass oder Hawaiigitarre – den typischen Instrumenten der Bluegrass Musik. Auch wenn sie dabei die Zukunft im Auge haben, so zeigen die jungen Künstler dennoch großen Respekt vor den Gründungskünstlern und den klassischen Spieltechniken der einzelnen Instrumente. Die aktuelle Popmusik greift als musikalische Frischzellenkur verstärkt auf Bluegrass Elemente zurück: Banjos, Mandolinen, Fiddles, mehrstimmiger Gesang, typische Harmonien…vieles davon schon vor langer Zeit in den Bergen der Appalachen zu Hause.

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von Bear Family Records, No Fences, EBMA, Hufgeflüster, Hillbilly Guesthouse, Folker

 

Music Contact Rainer Zellner Saarstr. 8 72070 Tübingen 07073-2250  zellner@musiccontact.com www.musiccontact.com  www.bluegrassjamboree.de

Veranstalter: Harmonie