EMIL BRANDQVIST TRIO – Jazz aus Schweden * Beethovenfest
EMIL BRANDQVIST TRIO – Jazz aus Schweden * Beethovenfest
13.09.2018 (Do)
Beginn: Folgt
AK-Preis: Folgt
VVK-Preis* 23,50 €
* Exklusiver Abholpreis in der Harmonie bis 1 Tag vor Veranstaltungsbeginn.

Der allgemeine Vorverkauf über CTS EVENTIM beginnt am 26.03. um 9 Uhr.

 Traumhaft liest sich die Entwicklung des Emil Brandqvist Trios, das jetzt mit „Within A Dream“ sein viertes Album eingespielt hat. Das Ensemble um den Göteborger Schlagzeuger Emil Brandqvist wurde mit viel Aufmerksamkeit bedacht: ECHO JAZZ Nominierung, Longlist Preis der deutschen Schallplattenkritik oder zuletzt Position No.7 in den deutschen Jazzcharts für den Vorgänger „Falling Crystals“. Begeisternde Festivalauftritte bei Palatia Jazz oder dem Gezeitenfestival, sowie zahlreiche ausverkaufte Clubkonzerte sorgten genauso wie die gemeinsamen Auftritte mit Max Moor im Rahmen von Jazz & Literatur Veranstaltungen dafür, dass sie in Deutschland in der ersten Reihe des Piano Trio Genres spielen. Ihr Auftritt bei der Jazzahead in Bremen setzte in der Publikumsresonanz des gesamten Showcase-Programms ein deutliches Zeichen. Viele internationale Anfragen folgten daraus und mit Auftritten wie beim Conversations Festival in Irland, „Jazz Au Plateau Picard“ (Paris) und dem Nordic Culture Festival in Seoul konnten sie auch international überzeugen.
Das Geheimnis dieses Trios liegt dabei sicherlich in der raren Gabe, einen ganz eigenen Sound entwickelt zu haben, der geprägt wird durch die filigranen Klangmalereien von Namensgeber Emil Brandqvist am Schlagzeug und den mal sensibel dahingetupften, mal rasant dahinrollenden Neo-Klassizismen des finnischen Pianisten Tuomas A. Turunen, der unlängst auch ein ausdrucksstarkes Solo-Werk veröffentlichte ( „Ornaments Of Time“), und der fast stoisch voranschreitenden Kraft im Kontrabass-Spiel von Max Thornberg. Neben den meisten Kompositionen von Brandqvist begleiten diesmal auch solche von Turunen und Thornberg das Trio auf seiner musikalischen Reise, ohne dass es zu Brüchen in den Soundlandschaften des Trios kommt.
Wie bereits auf dem zweiten Album „Seascapes“ verwendet Emil Brandqvist wieder Bassklarinetten, Flöten oder auch von ihm gespielte Synthesizer – Akzente, um die gefühlte Atmosphäre der Kompositionen noch klarer zu machen oder auch deren überraschende Erweiterungen in den Stücken zu ermöglichen. Dabei sind diese Instrumente nie solistisch, sondern immer als stimmungsverstärkendes Element eingesetzt. Der große Romantiker Tuomas A. Turunen brilliert mit perlenden, poetischen Beiträgen oder auch als starkes rhythmisches Fundament wiedererkennbarer Kompositionselemente.
Nachdem der Hörer sich bei „Stay A Little Longer“ mit den langsam einsetzenden Instrumenten in den Kosmos von EBT hereintastet, verbreitet Emil Brandqvist ersten Synthezizer – Sternenstaub auf „Starlings“, der auf „View From Above“ eine noch prägnantere und sogar unerwartete Rolle einnimmt, bevor in der Tuomas Turunen – Komposition „Metropol Round“ das Tempo merklich angezogen wird. “Landscapes“ gerät mit seinem vertrackten Rhythmus zu einem Highlight des Albums, „Back On The Ground“ liefert einen Late Night Blues, wie er aus Skandinavien nicht unbedingt zu erwarten wäre, und der Ausklang mit „Time For A Change“, der Gemeinschaftskomposition von Brandqvist und Thornberg, wirkt fast wie die Abspannmusik eines Kinofilms, den der Hörer gerade erlebt hat .
Abermals ein großer Wurf des Emil Brandqvist Trios.

Presse zum Vorgängeralbum Falling Crystals: 3Sat Kulturzeit: „Sie sind wahre Klangmaler“ Stern: „Wieder gelingt es den drei Musikern, ganz simple Ideen zu Stücken von zerbrechlicher Schönheit und Anmut zu formen.“ Focus Online: „Dem Schlagzeuger Emil Brandqvist gelingt mit seinem Jazz-Trio nun bereits zum dritten Mal ein gar nicht mal so einfaches Kunststück: hinreißend schöne, cineastisch ausgreifende Melodien zu schreiben und zu spielen, ohne in den Kitsch-Abgrund zu stürzen.“ Kulturnews: „Auch Picasso wäre begeistert.“ Deutschlandradio Kultur: „In der Tat ist Emil Brandqvists Musik hell und licht, lebendig und aufgeweckt. Die Melodien sind meistens eingängig wie Volkslieder, lösen sich dann aber in kräftigen Improvisationen auf. […] seine Musik lässt lächeln, macht gute Laune, so als ob die Sonne schiene. Perfekt für den Frühling.“ Gong, HörZu: „Seine klnagmalerischen Landschaftsbilder entwickeln einen fast hypnotischen Sog.“ Jazzpodium: „Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn die mit überaus liedhaften Qualitäten ausgestatteten Grundmelodien der Stücke, die sich mit einer kunstvoll ziselierten Fell- und Beckenarbeit zu wahrhaft pittoresken Klangpoemen verschränken, nicht bewegen sollten. Ihnen wohnt eine ähnlich irisierende Kraft und Intensität inne, wie sie beispielsweise Erik Saties ‚3 Gymnopédies‘ oder Mauro Giullianis “Pièces faciles et agréables‘ besitzen. Wundershöne freigeistliche und anrührende Musik und ein gewichtiges Plädoyer für eine sinnhafte Reduktion der Töne ohne damit einhergehenden Substanzverlust.“ SWR2: „Die feinen Eiskristalle auf der Haut kann man schier körperlich spüren.“ Westzeit: „[…] dieses Album unterstreicht die herausgehobene Rolle skanisnavischer Musiker im derzeitigen Jazz.“

Stader Tageblatt: „Mehr Wohlfühlatmosphäre geht nicht. Mehr Spielfreude auch nicht: Die drei Jungs vom Emil Brandqvist Trio und das jazzliebende Publikum im ausverkauften Pferdestall gingen am Samstagabend eine magische Verbindung ein. […] Zum Schluss: Standing Ovations, zwei Zugaben und glückliche Gesichter auf und vor der Bühne.“

WAZ: „Es ist atemberaubend, wieviel Struktur, wieviel Komplexität aus nur drei Instrumenten gezaubert werden kann. Dabei steht es dem Hörer frei, ob er konzentriert einem der drei Meister aus Schweden folgt, oder sich entspannt zurücklehnt und das Gesamtwerk intuitiv erfasst – beides funktioniert. Es ist Musik, die, ohne aufdringlich zu sein, die ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Die süße Melancholie von Stücken wie „Guds Gröna Änga“ nimmt den Hörer nicht gefangen, sie verführt ihn. Man muss nicht Jazzfan sein, um die Musik dieser drei Nordlichter zu lieben.“  Wetzlarer Neue Zeitung „Turunen zauberte mit den Tasten, Thornberg strich und zupfte den Kontrabass brillant und Brandqvist bewies am Schlagzeug seine beeindruckende Vielseitigkeit. Die Zuschauer waren absolut begeistert.“ Gießener Anzeiger“Die ebenso melodisch schöne wie ungemein energiegeladene Musik versetzte das Publikum in eine fast zauberhafte Stimmung. […] Bildschöne und glasklare Klänge sind das Ergebnis und eine Musik, der man sich mit größtem Vertrauen emotional hingeben und dann von ihr mitnehmen lassen kann.“ jazzdrummerworld.de: „Falling Crystals […] darf als Meisterwerk betrachtet werden.“ Dagbladet, Norwegen: „Wer Jazz Trios mag, sollte sich auch das neue Album „Falling Crystals“ des Emil Brandqvist Trios anhören. Der Göteborger Schlagzeuger Brandqvist schrieb den Großteil der Musik auf dieser bemerkenswert klangvollen und schönen Platte. Begleitet wird er vom finnischen Pianisten Tuomas Turunen, der mit seinem poetischen und flotten Spiel beeindruckt. Max Thornberg spielt Bass. Keiner sticht heraus, alle beeindrucken.“

Links: o-tone music Artist Info: http://o-tonemusic.de/artist_detail.php?artist_id=155 Homepage: http://www.emilbrandqvisttrio.com/ Facebook: https://www.facebook.com/emilbrandqvisttrio/?fref=ts Soundcloud: https://soundcloud.com/emil-brandqvist-trio/falling-crystals-snippets Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=h094oDxqv9w

Veranstalter: In-Takt Veranstaltungs GmbH in Kooperation mit Beethovenfest Bonn