http://www.harmonie-bonn.de/wp-content/uploads/2017/08/CarmenSouza3.jpghttp://www.harmonie-bonn.de/wp-content/uploads/2017/08/CarmenSouza3.jpghttp://www.harmonie-bonn.de/wp-content/uploads/2017/08/CarmenSouza3.jpgTHE LOCAL AMBASSADORS – feat. Carmen Souza, Awa-Ly, Melane Nkounkolo, Albert N´sanda, Lissa Fall & Nils Kercher
THE LOCAL AMBASSADORS – feat. Carmen Souza, Awa-Ly, Melane Nkounkolo, Albert N´sanda, Lissa Fall & Nils Kercher
05.10.2017 (Do)
Beginn: 19:30 Uhr
AK-Preis: Folgt
VVK-Preis* 26,50 €
* Exklusiver Abholpreis in der Harmonie bis 1 Tag vor Veranstaltungsbeginn.

Ein Abend für AMREF – STOP THE CUT !

Mit The Local Ambassadors, Carmen Souza, Albert N’Sanda, Awa-Ly, Melane Nkounkolo, Nils Kercher und Lissa Fall haben sich einige der spannendsten afrikanischen Sänger des 21. Jahrhunderts zusammengefunden und geben am 05. Oktober 2017 ein außergewöhnliches Konzert in der Harmonie Bonn. Und das aus einem ganz bestimmten Grund: Sie möchten auf die grausame Praktik der weiblichen Genitalverstümmelung aufmerksam machen und unterstützen die Kampagne „Stop the Cut, Start the Alternative“ von Amref Health Africa.

Der Übergang von der Phase des Mädchen-Seins zum Erwachsenwerden ist ein sehr wichtiger, überall auf der Welt. In einigen Regionen Afrikas ist diese Zeit allerdings auch heute noch verbunden mit der brutalen Praktik der Genitalbeschneidung von jungen Mädchen. Meist wird der Eingriff unter unhygienischen Bedingungen, ohne Narkose und mit einfachen Hilfsmitteln, wie Glasscherben oder Rasierklingen, durchgeführt. Die betroffenen Mädchen leiden ihr Leben lang unter den gesundheitlichen Folgen der grausamen Praktik.

Mit der Kampagne „Stop the Cut, Start the Alternative“ setzt sich Amref Health Africa gegen weibliche Genitalverstümmelung und für Aufklärung über Familienplanung ein. Dank der von Amref Health Africa initiierten „Alternativen Initiationsrituale“, werden Mädchen nicht mehr beschnitten, können länger zur Schule gehen, sind besser aufgeklärt und heiraten später. Die Mädchen bekommen so die Chance auf ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben.  Frauen, die eine Grundbildung und Aufklärung erhalten, laufen seltener Gefahr, ungewollt schwanger zu werden und bekommen insgesamt weniger Kinder. Eine Chance, auch dem rasanten Bevölkerungswachstum in Afrika entgegenzuwirken.

Die Künstler, die für ihre mitreißenden Liveauftritte bekannt sind, setzen sich für eine Stärkung der Rechte von Mädchen und Frauen in Afrika ein. Am 05. Oktober 2017 unterstützten sie gemeinsam die Kampagne „Stop the Cut, Start the Alternative“:

Die Eintrittseinnahmen gehen zu 100 % an Amref Health Africa.

 

The Local Ambassadors:

Die Local Ambassadors sind Botschafter des Grooves und genießen in dieser Funktion internationale Immunität angesichts ihres halsbrecherischen Stil- und Sprachenmixes: Afrobeat trifft auf Salsa, R‘n‘B, Pop und Jazz, Soulgesang auf Rap und Lingala Chants. Die Mission ist, jeden Zuhörer zum Tanzen zu bringen und dabei für Frieden, Liebe und Respekt zu werben.

Gegründet anlässlich der Eröffnung des Over the Border-Festivals – sind in dieser Formation die Protagonisten der Region, die eben diesen Stil verkörpern, vertreten. Im August 2017 bestreiten Sie für die Cosmos-Redaktion des WDR die Festivalreihe Odyssee. Bandleader Roland Peil, Perkussionist bei den Fantastischen Vier, präsentiert mit dieser Formation eine einzigartige musikalische Vielfalt.

Carmen Souza:

Carmen Souza ist eine Jazzsängerin und Songwriterin mit kapverdischen Wurzeln. Sie wuchs in Lissabon auf. Ihr Vater fuhr zur See und war daher häufig auch für längere Zeiträume abwesend. Ihre Kindheit war deshalb oft vom Gefühl der Sehnsucht geprägt. Auf diesen Umstand führt die Musikerin die Schwermütigkeit zurück, die vielen ihrer Kompositionen anhaftet. Sie wuchs in einem von Armut geprägten Viertel der portugiesischen Haupt- und Hafenstadt auf, in dem überwiegend Menschen leben, die aus den ehemaligen portugiesischen Kolonien stammen. Dadurch kam sie auch früh in den Kontakt zu den vielen Musikstilen des ehemaligen Kolonialreiches.

Hörprobe: „Cabo Verde“

Hörprobe:  „Donna Lee“

 

Albert N´sanda :

Albert N’sanda ist Sänger, Songwriter, Produzent und Entertainer – ganz einfach ein Künstler aus Essen im Ruhrgebiet. Er gehört zu den Neuentdeckungen des deutschen Soul und R’n’B. Seine bisherige Arbeit umfasst eine Vielzahl an Auftritten und Produktionen im In – und Ausland mit bekannten Künstlern und Bands, wie Montell Jordan, Panik Orchester, Culcha Candela, Nelson Müller und SSIO.

Hörprobe: „Zeiten ändern sich“

Hörprobe: „Adam und Eva“

 

Awa-Ly:

Awa-Ly ist eine in Paris geborene und aufgewachsene Künstlerin, mit senegalesischen Wurzeln. Sie ist einer der größten Neuentdeckungen Senegals. Mittlerweile lebt sie in Rom, wo sie hauptsächlich als Schauspielerin und Sängerin tätig ist. 2013 begleitete sie Pino Daniele auf seiner internationalen Tour, nachdem sie mit ihm zuvor schon in den USA und Canada aufgetreten war.

Hörprobe: „Let You Down“

Hörprobe: „Let Me Love You“

 

Melane Nkounkolo:

Melane Nkounkolo verkörpert afrikanische Musik auf ihre Art. Hinter ihrem „Jazzy Afro-Pop“ verbergen sich „Liebe“, „Leid“ und „Schmerz“ – vor allem aber „Leidenschaft“. Geboren in Deutschland und mit kongolesischem Background verbindet sie afrikanische Rhythmen und Klänge mit europäischen Musikelementen. Seit ihrer Kindheit träumt Melane Nkounkolo davon, Sängerin zu werden. Im zarten Alter von sieben Jahren begann sie im Chor zu singen, heute ist sie in den Genres RnB, Soul, Jazz, House, Rock und zeitgenössischer Gospel zuhause.

Hörprobe: Melane & Three Fall

 

Lissa Fall:

Die senegalesisch-amerikanische Sängerin Lissa Fall ist überall auf der Welt aufgewachsen, Mutter von zwei Kindern und seit jeher eine passionierte Sängerin. Ihr Rythym & Blues Stil gepaart mit Soul macht ihre Stimme faszinierend und einzigartig.

 

Nils Kercher 

Pulse & Poems

Der deutsche Sänger mit dem skandinavischen Namen singt, als wäre er in Westafrika grossgezogen worden. Und tatsächlich ist er seit seiner Jugend bei zahlreichen hochkarätigen afrikanischen Meistern in die Lehre gegangen. Er lernte in Guinea, Mali und Gambia auch das Spiel auf der Kora, einer 21-saitigen westafrikanischen Stegharfe, deren Klang, so wird gesagt, zu verzaubern vermag.

Seine Musik verwebt diese Einflüsse mit der Musik seiner eigenen Kultur und modernem Songwriting. Sie rückt die Kontinente mit einer neuen lyrischen Klangsprache dichter aneinander. Nils Kercher singt auf westafrikanischen Sprachen, auf Englisch und auf Finnisch.

Sein letztes Album „SUKU“ stieß international auf große Resonanz in der internationalen Weltmusikszene. Der BBC und renommierte britische Musikmagazine wie Songlines, fRoots und R2 verglichen die Vielseitigkeit seines musikalischen Schaffens mit Produktionen aus Peter Gabriels Real World Studio, mit der Minimal Music von Steve Reich, bis hin zu dem gefühlvollen Album „Bowmboi“ von Rokia Traore.

Besucher seiner Konzerte sind oft überrascht und ergriffen von dem mal filigranen, dann wieder kraftvollen Gesang und der Authentizität, mit der so unterschiedliche musikalische Themen nicht nebeneinander, sondern miteinander atmen und pulsieren.

Allerfeinster Weltmusik-Crossover.

www.nilskercher.de

Soundbeispiel 1: Live Beethovenhaus 2016 https://youtu.be/5ArXNFxl8LI

Soundbeispiel 2: UNBROKEN SPELL https://youtu.be/Wgh0TqvEjZo

 

VA: 2gether concert