http://www.harmonie-bonn.de/wp-content/uploads/2017/08/Terrence-Ngassa.jpghttp://www.harmonie-bonn.de/wp-content/uploads/2017/08/Terrence-Ngassa.jpgTERRENCE NGASSA & BAND – Afro-Ethno-Jazz-Funk aus Kamerun
TERRENCE NGASSA & BAND – Afro-Ethno-Jazz-Funk aus Kamerun
23.09.2017 (Sa)
Beginn: 20:00 Uhr
AK-Preis: Folgt
VVK-Preis* 21,50 €
* Exklusiver Abholpreis in der Harmonie bis 1 Tag vor Veranstaltungsbeginn.

Terrence Ngassa, Trompeter, Sänger, Komponist und Texter, geboren in Kamerun, ist einer der führenden Vertreter des Jazz und Vorbild der jungen Generation afrikanischer Musiker. Seit Mitte der 90-er Jahre gilt Terrence Ngassa als bester Trompeter Zentral- und Westafrikas.

Die Musik Terrence Ngassas, beschrieben als Afro-Ethno-Jazz-Funk passt genau in das, was heute als Weltmusik bezeichnet wird. Aus dem Jazz kommend verbindet Ngassa melodische und rhythmische Elementen afrikanischer Musik. Pure and hard Afro jazz

Der Trompeter und Bandleader, der bei Manfred Schoof und Andy Haderer an der Hochschule für Musik Köln studiert hat, überzeugt durch selbstbewußtes Spiel, einen eigenen Ton voller Wärme und Spielfreude, gewürzt mit einer kräftigen Prise afrikanischer Eigenheit.

 

Zahlreiche Konzerte als Bandleader in Europa und Afrika U.a

Viersener Jazzfestival

Jazz Rallye Düsseldorf

Jazztage Leipzig

Jazz-Sommer in Magdeburg

Festival de Musique Paris

„St Louis Jazz Festival“ Senegal

„Jazz sous les Manguiers“ Kamerun

Stadtgarten Köln

International Jazz Festival  Detmold

Zusammenarbeit mit Jaspar van’t Hof (pilli pilli), Francois Jeanneau, Klaus Doldinger (Passport), Joe Wulf and the Gentlemen of Swing.

Stipendien/Auszeichnungen:

2000 DAAD Stipendium – Musikhochschule Köln; Prof. Manfred Schoof

2001 Stipendium Berkeley School of Music (USA) / 2002

Jazzpreisträger der Stadt Köln – Horst und Gretl Will Stipendium

 

Biografie

Terrence Ngassa wird am 15. November 1976 in Bamenda (Kamerun) geboren. Sein Vater war Solotrompeter im Nationalorchester von Kamerun und ist bis heute einer der beliebtesten Trompeter in Kamerun. Sehr früh schon führt er Terrence an die Musik heran.

Zufällig trifft Terrence Ngassa schon in seiner Schulzeit Marcel Talla, den Saxophonisten des Cameroon Radio Television, der ihm wertvolle Ratschläge gibt. September 1990 tritt Ngassa der College-Band des staatlichen zweisprachigen Gymnasium Yaounde bei, in der er bis zu seinem Abitur im Juni 1993 bleibt. 1992 und 1993 übernimmt er die Leitung der College-Band und das Präsidentenamt des music club. In der Schulband profiliert sich Ngassa schnell durch seine Nähe zum Jazz, die zunächst auf Widerstand bei seinen Bandkollegen zu stossen scheint.

Um Mitstreiter für seine musikalischen Ideen zu finden, gründet er ein Forum mit dem Titel MEDIUM JAZZ. Dieses Forum vereint Studenten mit derselben musikalischen Vorliebe – Jazz. Ngassa ist sehr glücklich, nun auch Jazz Standards in das Repertoire der Band aufnehmen zu können. Nach kurzer Zeit gründet Ngassa das MEDIUM JAZZ QUINTET, seine erste Gruppe.

Das sechste internationale Jazzfestival von Yaounde – Cameroon (JAZZ SOUS LES MANGUIERS) ist ein wichtiger Durchbruch für ihn und sein MEDIUM JAZZ QUINTET. Ngassa wird ausgezeichnet als „beste Neuentdeckung des Jazzfestivals 1993 („THE BEST NEWCOMER OF THE JAZZ FESTIVAL in 1993“). Auch in den folgenden Jahren 1994 und1995 tritt Ngassa zusammen mit Grössen wie Baba Moussa Sextett und dem Yaounde jazz Fizz auf.

Seiner Hoffnung auf eine Karriere als Musiker wird Vorschub geleistet, als er im Juni 1992 gebeten wird, den Saxofonisten des Jazz Fizz Club des Hilton Hotels zu ersetzen. Der Jazz Fizz Club ist derzeit die prominenteste Jazz Band des Landes. Das gibt ihm die Gelegenheit, mit Musikern aus anderen Ländern mit unterschiedlichsten musikalischem Hintergrund zu arbeiten. Dadurch nimmt er Teil an verschiedenen Workshops und Jamsessions mit lokalen als auch internationalen Jazzmusikern wie Alvin Queen, Pharoah Sanders (USA), Eric Lelan, Bertrand Renaudin (France), Peter Brotzmann, (Deutschland)….

Er studiert Musik Theorie in der Musik-Abteilung der Armee Kameruns. 2000 erhält er ein DAAD-Stipendium, das ihm ein Studium bei Prof. Manfred Schoof an der Hochschule für Musik ermöglicht und wird Mitglied des Europe Africa Jazz Orchestra unter der Leitung von Francois Jeannau…

Er tritt in Italien, Gabon, Russland, Frankreich, Elfenbeinkuste, Ghana, den französischen und deutschen Kulturzentren und Botschaften in Kamerun und West- und Zentralafrikas auf.

Seit 1994 gilt Terrence als der beste Trompeter Zentral- und Westafrikas. In seinem Heimatland ist er längst ein Vorbild für die jüngere Jazz-Generation.

Louis Armstrong, Dizzy Gillespie, Clifford Brown und Miles Davis hatten entscheidenden Einfluss auf Ngassa. In Anlehnung an seine Vorbilder versteht es Ngassa, so veschiedene Stiilistiken wie Cool, Bebop, Afro-Jazz und Pop zu einem authentischen Stil und Sound zu verbinden. „The chameloen “ In seinen Kompositionen treffen seine afrikanischen Wurzeln auf all diese musikalischen Erfahrungswerte. Zusammen mit seinem Trompetenspiel und seinem Gesang bilden sie eine geschlossene athmosphärische Einheit.

VA: 2gether concert